Ambulante Reha für Kinder und Jugendliche gestartet

Ambulante Reha für Kinder und Jugendliche gestartet

Ab sofort und einmalig in Brandenburg können Kinder und Jugendliche mit Übergewicht in der REHA VITA ambulant betreut werden
Ambulante Reha für Kinder und Jugendliche gestartet

Funktions- und Zirkeltraining, gesundheitsbewusstes Kochen, Sozialkompetenzschulung, Selbstverteidigungstraining, Aquafitness, diverse Vorträge zu Bewegung und gesunder Ernährung, Entspannungsangebote – die ambulante Kinder- und Jugendlichenrehabilitation im Gesundheitszentrum Ostrow der REHA VITA ist für Eltern und ihre Kinder gleichermaßen abwechslungsreich.

Die erste Gruppe ist im Januar gestartet, mit ersten Erfolgen: „Eltern und Kinder schwitzen gemeinsam beim Sport oder lernen in unserer Kochschule gesundheitsbewusst zu kochen. Das direkte Feedback zeigt: Das Eltern-Kind-Verhältnis konnte bei den meisten schon jetzt gestärkt werden. Die Eltern entwickeln darüber hinaus Verständnis für die Lage ihrer Kinder und können sich untereinander über Alltagssituationen, Fortschritte, u.v.m. austauschen. Die Entscheidung, die Eltern aktiv als sogenannte ‚Co-Rehabilitanden‘ in die ambulante Reha-Maßnahme einzubeziehen, war richtig“, erklärt Christian Seifert, Geschäftsführer der REHA VITA.

Betreut und behandelt werden die Jungen und Mädchen von einer Fachärztin, Psychotherapeutinnen, einer Kinderkrankenschwester und einer Sozialarbeiterin sowie Therapeuten und Diätassistenten.

Die ambulante Kinder- und Jugendlichenrehabilitation richtet sich an alle 8- bis 18-Jährigen mit Übergewicht bzw. Adipositas. Nach einer fünftägigen Intensivphase mit täglich fünf bis sechs Stunden Therapie, folgt eine 12-wöchige schul- und ausbildungsbegleitende Phase, in der die Kinder und Jugendlichen zweimal pro Woche nachmittags im Gesundheitszentrum Ostrow anwesend sind. Im Anschluss ist ein umfassendes, ebenfalls schul- und ausbildungsbegleitendes Nachsorgeprogramm vorgesehen.

Die Kosten der ambulanten Reha, inkl. Lohnausgleich und Fahrtkosten werden übernommen. Zukünftig geplant ist die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Psychischen Störungen, wie z.B. ADHS, ADS.